Rückblick auf die Hexen Ziellandekonkurrenz

Am Samstag, 5. Oktober 2019 haben die Altenrheiner „Hexen“ Andrea und Rahela die Ziellandekonkurrenz der Schweizer Segelfliegerinnen auf dem Flugplatz St. Gallen-Altenrhein organisiert.

Aus der ganzen Schweiz sind die Hexen in die Ostschweiz gereist. Die Wetterprognosen verhiessen jedoch für diesen Tag nichts Gutes – Regen war für den ganzen Tag angesagt.

So haben Andrea und Rahela in letzter Minute ein Alternativprogramm vorbereitet.

Perus hatte offenbar Erbarmen mit uns Frauen. Widererwarten stoppte der Regen nach Ankunft der Hexen.

Und so wagten wir uns nach dem Begrüssungskaffee und einem kurzen Briefing auf die Piste.

Bis zum Mittagessen blieb es trocken und etwa die Hälfte der Hexen konnten ihr Können an der Winde und beim Ziellanden unter Beweis stellen.

Als der Regen am Mittag wieder einsetzte, verwöhnte uns Dani mit einen super leckeren Mittagessen.

Aufgewärmt und gestärkt konnten wir am Nachmittag weiterfliegen. Der Regen hat wieder eine Pause eingelegt und es konnten tatsächlich alle Frauen je einen Flug absolvieren.

Erst als die Winde und der Orion geputzt wieder im Hangar standen und wir schon bei der Rangverkündigung waren, begann es wieder zu regnen.

Wir liessen uns dann jedoch nicht davon abhalten, draussen am Feuer unsere Grilladen zu bräteln. Den Abend liessen wir im Clublokal mit leckeren Speisen und vielen angeregten Gesprächen gemütlich ausklingen.

 

Ganz herzlichen Dank an alle SG Säntis Männer, die uns diesen Tag ermöglicht haben!

Ihr habt den gesamten Flugbetrieb (Fluglehrer, Winde, Startplatz+Funk, Seilauszug, Jury etc.) mit eurem grossen Einsatz von A-Z sichergestellt.

Wir Frauen mussten uns um nichts kümmern, konnten uns ganz aufs Fliegen konzentrieren und den gegenseitigen Austausch geniessen.

Dani, unterstützt von Dominic hat uns am Mittag mit einem wunderbaren Hexenmenü verwöhnt und am Abend leckere Apéro-Häppchen gezaubert.

Zufrieden und mit vielen Erlebnissen im Gepäck haben die Hexen am Abend ihre Besen bestiegen und sind in unterschiedliche Himmelsrichtungen heim geflogen…

Warum nennen uns viele auch „Hexen“?

Dass die Segelfliegerinnen „Hexen“ genannt werden, hat eine lange Tradition. Die Symbolik hat ihren Ursprung beim ersten Damensegelflugwettbewerb 1949. Die Polinnen, die damals vor allem die Pionierarbeit im Frauensegelflug leisteten, hatten eine Hexe („Babajaga“) in ihrem Logo. Dieses Symbol wurde danach von fliegenden Frauen in zahlreichen Ländern übernommen, sodass sich Segelfliegerinnen heute weltweit Hexen nenne. An internationalen Damen-Wettbewerben hat die Babajaga-Zeremonie mit Hexenverkleidung, Tanz ums Feuer und internationalem Segelfliegerinnenschwur in der Fremdsprache der Taufpatin noch immer grosse Bedeutung.

https://www.segelflug.ch/hexen/

4. November.2019, Andrea Arnold

Ziellandekonkurrenz (ZLK) 2019

Ein strahlend, heller Tag – zuversichtlich, dass der Hochnebel von der Sonne bald verzehrt würde versammelten sich rund ein Dutzend Piloten um 9 Uhr vor dem Hangar zum diesjährigen Ziellandekonkurrenz – Anlass.

Geflogen wird traditionell mit der einsitzigen K8 – und für die Piloten ohne K8 Einweisung, mit dem doppelsitzigen Orion.
Die fliegerischen Disziplinen lauten:

  1. Aufsetzen nach der Pistenschwelle
  2. Ohne Radbremsen möglichst nahe an das auf der Piste aufgestellte rote Kissen herankommen
  3. Ohne Uhr einen vollen Kreis in 40 Sekunden fliegen

Nach einem Orion – und einem K8 Flug war die Kissenposition geklärt und nun galt es ernst: knallhart pro Pilot ein Flug – ohne eine Testrunde!
Die Überraschungen in der momentanen Rangierung waren mannigfaltig: Kreise zwischen 37 und 68 Sekunden Dauer, Wettbewerbspiloten mit einer Kissendistanz bis 37cm und 51m!

Aber weil der Anlass ja über eine grosse Spasskomponente verfügte, blieb die Stimmung locker, flockig.

Nach dem Flugspass liessen sich dann noch die «tollkühnsten Männer» mit Rainers Schulgleiter– einem furchterregenden offenen Fluggefährt fast aus der Zeit der Gebrüder Write – in die Luft «katapultieren».

 

Ab 17:30 Uhr versammelte man sich vor dem Hangar zum Apero. Nach alter Gewohnheit waren jetzt auch Passivmitglieder und die Partner der Piloten herzlich willkommen. Bei Wein und Snacks wurde munter gespasst und herzhaft diskutiert.

Anschliessend begab man sich ins Clublokal zum Abendessen. Alle wurden verwöhnt von Rosas würzigem Braten, dem herrlichen Kartoffelstock mit Gemüse.

Vor dem Dessert eine Auflockerung: jeder sollte ein einfaches Papierflugzeug basteln und es mit einem Zahnstocher als Spitze versehen. Ähnlich einem Dartspiel konnte man mit einem einfachen Gummizug sein «Kuriosum» auf eine Zielscheibe schiessen - kein einfaches Unterfangen mit zwei Fingern einen Gummi zu spannen – entsprechend wurde viel gelacht.

Die erzielten Punkte flossen für der Rangierung des Tagessiegers mit ein. Rainer Ender holte den Pokal
zum 5. Mal (!), gefolgt von Werner Rissi jr. und seinem Sohn Cedrik.

Rückblick auf den Tag des offenen Cockpits (TOC) 2019

Die Tage des offenen Cockpits vom 31. August und am 1. September 2019 waren ein voller Erfolg.

Das Wetter zeigte sich an beiden Tagen von der besten Seite und es konnten 129 Windenstarts, ohne nennenswerte Unterbrechungen und ohne längere Wartezeiten der Passagiere, durchgeführt werden.

Schon der fulminante Windenstart, mit einer Beschläunigung von 0 auf 100 km/h in wenigen Sekunden und der anschliessende extreme Steigflug ist jeweils ein grossartiges Erlebnis.
Nach dem Abschluss der Steigphase konnte der Fluggast jeweils zwischen einem ruhigen Flug über die wunderschöne Landschaft des alten Rheins oder einem adrenalingewürzten Flug mit einigen Steilkurven wählen.

Die gekonnte Landung der Piloten, erfolgte jeweils fast auf den Meter genau. Dies war wichtig um dann gleich das paratgelegte Windenschleppseil für den nächsten Flug einhängen zu können.

Zurück blieben viele zufriedene und begeisterte Gesichter von jungen und älteren Passagieren.

Im Hangar wurde anschliessend fürs leibliche Wohl, mit Würsten vom Grill, Getränken, Kaffee und Kuchen gesorgt.
Auch standen einige Segelflugzeuge für eine Sitzprobe bereit.

Für das Beantworten der Fragen, rund ums Segelfliegen oder die Ausbildung zum Segelflugpiloten, standen erfahrene Segelflieger "Red und Antwort"

An dieser Stellen möchten wir uns bei allen Besuchern und Passagieren recht herzlich bedanken und freuen uns jetzt schon auf den Tag des offenen Cockpit (TOC) im 2020!

Der wunderschöne Ausblick und das Looping fliegen haben mich sehr beeindruckt.

Am Samstag 24. und am 31. August 2019 hat Sarina Hänggi Segelflug bei uns geschnuppert.
Da Sarina's Vater früher Segelflugpilot war hatte Sarina schon früh Kontakt mit unserem geliebten Sport.

Nach einigen Schnupperflügen am Try & Fly hat sie sich bei uns schon 2x für einenSchnuppertag angemeldet.
Sarina ist sehr begeistert vom schönsten Hobby der Welt und möchte nun bei uns die Segelflugpiloten- Ausbildung angehen.


Anschliessend durften wir dieses Interview mit Sarina machen:

Sarina, wie alt bist du?
Ich bin 15 Jahre alt.

Was machst du beruflich?
Ich bin in der 3.Oberstufe, im St. Katharina Wil.

Was sind deine momentanen Hobbys?
Babysitten und in Zukunft Segelfliegern

Was hat dein Interesse am Segelfliegen geweckt, wie bist du auf uns aufmerksam geworden?
Ich durfte mit meinem Vater an der „Zwetschgen-Chilbi“ das erste mal Segelfliegen und das hat mir sehr gut gefallen. Daraufhin ging ich manchmal am 1. Sonntag im Monat zum Schnupperfliegen. Nun bin ich 15 Jahre alt und darf mit der Ausbildung beginnen. 

Wie hast du deine ersten Flüge mit Guido und Markus erlebt?
Es war sehr interessant, sie haben mir viel gelernt. Ich durfte in der Luft selber fliegen und die ersten Kurven üben.

Hast du dir das Fliegen mit einem Segelflugzeug einfacher oder komplizierter vorgestellt?
Ich habe es mir einfacher vorgestellt, aber es macht Spass.  

Was waren deine besonderen Eindrücke?
Der wunderschöne Ausblick und das Looping fliegen haben mich sehr beeindruckt. Am Schnuppertag fand ich auch den Theorie-Unterricht sehr spannend. Das Team ist toll, ich habe mich sofort wohl gefühlt.

Kannst du dir eine weitere Ausbildung zum Segelflugpiloten vorstellen?
Ja, Ich möchte im Herbst mit der Theorie Ausbildung beginnen und freue mich auf den praktischen Teil im Sommer. 

Roman Bühlers Gold C

3'000 m Überhöhung, 5h Dauerflug und 300km freie oder ausgeschriebene Strecke. Die 300km freie Strecke ergeben sehr weite Aufgaben, wenn man am Abend wieder zu Hause sein will. So liegen die Wendeorte im Westen beim Mont Blanc und im Osten beinahe in Feldkirchen. Meine Wahl fiel schlussendlich auf einen angemeldetes FAI- Dreieck, das ich mehr oder weniger lokal ausschreiben konnte. Mit einer voraus definierten Strecke kann man zusätzlich eine Diamant- Bedingung erfüllen. Grundsätzlich müssen nicht alle Disziplinen in einem Flug gemacht werden. Überhöhung und Strecke können zeitlich auseinander liegen.

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Ich war schon zu Beginn des Schleppstarts, in wenigen Metern Höhe, absolut fasziniert von der Schönheit der Natur aus dieser Perspektive

Am Samstag 3. August 2019 hat Casandra Scacchi Segelflug bei uns geschnuppert.

Cassandra ist schon von klein auf sehr an schnellen und starken Fortbewegungsmitteln interessiert, bisher hat sie dem Luftraum noch nie gross Beachtung geschenkt.
Als sie allerdings im Vorbeifahren die Werbung auf unserem Segelfluganhänger gesehen hatte, war für sie war es ganz klar, dass sie sich das genauer anschauen musste.

Cassandra hat an diesem Samstag 2 Flüge am Doppelsteuer, zusammen mit unserem Fluglehrer Heinz Bärfuss unternommen und konnte sich dabei am Boden und in der Luft einen guten Eindruck von unserem geliebten Hobby machen.


Nach dem letzten Flug haben wir noch ein kleines Interview mit Cassandra gemacht:

Cassandra, wie alt bist du?
Ich bin 21 Jahre alt.

Was machst du beruflich?
Ich arbeite als Application Engineer bei der Sulzer Mixpac AG

Was sind deine momentanen Hobbys?
Ich fahre ein 600ccm Supersport Motorrad und reite mein Pflegepferd

Was hat dein Interesse am Segelfliegen geweckt, wie bist du auf uns aufmerksam geworden?
Durch meinen langen Arbeitsweg vom Rorschacherberg nach Haag, bin ich täglich am Anhänger mit der Werbung für die Segelfluggruppe am Flughafen Altenrhein vorbeigefahren und darauf aufmerksam geworden. Da ich schon von klein auf sehr an schnellen und starken Fortbewegungsmitteln interessiert war, und dem Luftraum bisher noch nie gross meine Aufmerksamkeit gewidmet habe, war es für mich ganz klar, dass ich mir das genauer ansehen muss.

Wie hast du deine ersten Flüge mit Heinz erlebt?
Ich war schon zu Beginn des Schleppstarts in wenigen Metern Höhe absolut fasziniert von der Schönheit der Natur aus dieser Perspektive. Nachdem ich mich wieder auf den Flug konzentriert habe, wurde auch schon das Verbindungsseil zum Schleppflugzeug abgestossen. Der Gedanke, jetzt ohne Antrieb in der Luft zu sein hat in mir einen gewaltigen Adrenalin Kick ausgelöst. Wir haben einige Minuten in der Luft verbracht und ich durfte selbst fühlen wie ruhig und schön es in 1‘500 Metern Höhe ist. Heinz ist ein sehr erfahrener Pilot mit einem breiten Know-How. Auch als er kurzerhand mir das Steuer überlassen hat, habe ich mich noch sehr wohl gefühlt.

Hast du dir das Fliegen mit einem Segelflugzeug einfacher oder komplizierter vorgestellt?
Ich habe es mir einfacher vorgestellt. Ich finde es spannend wie man beim Segelfliegen voll und ganz auf die Natur angewiesen ist. Durch den fehlenden Motor oder die Turbine am ca. 600 kg schweren Flugzeug werden Aufwinde und Sonnenenergie genutzt, um den Flug möglichst lange zu strecken. Heinz wusste genau unter welcher Wolke genügend Thermik stattfindet und steuerte direkt dorthin. Somit konnten wir teilweise um bis zu zwei Meter in der Sekunde steigen.

Was waren deine besonderen Eindrücke?
Ich fand es grossartig wie locker alle in der Gruppe miteinander umgehen. Jedes Mitglied ist sehr erfahren und wusste bei jedem Schritt ganz genau wo man mit anpacken kann. So funktionierte das Vorbereiten und Verräumen der Flieger und aller benötigten Utensilien einwandfrei.

Kannst du dir eine weitere Ausbildung zum Segelflugpiloten vorstellen?
Natürlich, das ist mein Ziel!

Animiert vom Grossvater....

In der ersten Schulferienwoche besuchte uns Marco Egloff um die ersten Flugversuche im Segelflugzeug zu erleben.

Marco ist 15 Jahre jung und ist vom Fliegen begeistert.

Den Flugvirus hat im sein Grossvater (war selber Segelflupilot) schon in der 3. Klasse eingepflanzt. Seither ist Marco vom Fliegen begeistert und hat unsere Gruppe schon mehrmals besucht.

Marco hat viel am PC mit dem Segelflugsimulator geübt, aber einmal richtig fliegen, den Steuerknüppel selber in die Hand nehmen, das war Marcos Traum.
 

Auf seine Anfrage benutzten wir die Gelegenheit und haben Marco unser neues Angebot die "Schnupper-Punkekarte" schmackhaft gemacht.

Mit dieser Punktekarte kann jeder Interessierte zu sehr günstigen Konditionen mehrere Flügen am Doppelsteuer, zusammen mit dem Segelfluglehrer unternehmen und so einen vertieften Einblick in unser faszinierendes Hobby erhalten.

Zum Vorzugspreis von Fr. 480.- bekommt er eine Karte mit 25 Punkten.
Diese Punkte können individell eingelöst werden:

Bei einem Flug mit Flugzeug-Schleppstart werden 4 Punkte-, bei einem Flug mit Windenstart wird 1 Punkt entwertet.
Mit Fr. 480.- ist es z.B. möglich, 6 Flüge mit Flugzeugschlepp und 1 Flug aus der Winde zu geniessen.

 

Marco hat an diesem Wochenende 4 Flüge am Doppelsteuer zusammen mit unserem Fluglehrer Markus Hösli unternommen und konnte dabei sein Talent für diesen Sport eindrücklich unter Beweis stellen. 

Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Marco auf dem Flugplatz!
Marco hat nämlich noch restliche 9 Punkte auf seiner Karte zum Abfliegen und geniessen.

 

Nach dem letzten Flug haben wir noch ein kleines Interview mit Marco machen dürfen:

Marco, wie alt bist du?
Ich bin 15 Jahre alt

Du steckst noch in der Schule, in welcher Klasse?
Ich gehe in die 9. Klasse

Was sind deine beruflichen Ziele? 
Informatiker, später Polizist

Was sind deine momentanen Hobbys?
Schlagzeug, Breakdance, Badminton

Was, oder wer hat dein Interesse am Segelfliegen geweckt? 
Mein Grossvater erzählte mir von seinen Segelflugerlebnissen.

Wie hast du deine ersten Flüge mit Markus erlebt?
Mir persönlich haben sie sehr gut gefallen!
Mit Markus als Pilot habe ich mich sicher gefühlt.
Der 4. Flug war
der Beste, weil wir über meinen Wohnort Teufen geflogen sind!

Hast du dir das Fliegen mit einem Segelflugzeug einfacher oder komplizierter vorgestellt?
Ich habe mir das Segelfliegen etwas einfacher vorgestellt, weil die Steuerung beim Segelflugsimulator weniger empfindlich ist als in Wirklichkeit.

Was waren deine besonderen Eindrücke?
D ass die Leute der Seglfluggruppe Säntis sehr nett und hilfsbereit sind und dass man sehr hohe Sicherheitsvorkehrungen beachtet.
Bekannte Orte aus der Vogelperspektive zu sehen war toll.

Kannst du dir eine weitere Ausbildung zum Segelflugpiloten vorstellen?
Ja, könnte ich

Flugerlebnisse

Andreas Graf bescheibt sehr detailliert Szenen eines ambitionierten Segelfliegrs:

Fluglager in Feldkirchen.....versuchter 5-Stünder.....später Start......dann superschöner Flug......darauf folgt die erste Aussenlandung.

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We pimped our Susi (Pistenfahrzeug)

Ohne die Ideen und Initiativen von kreativen Mitgliedern, ist kein Verein überlebensfähig.
Das gilt ganz besonders für Gruppen welche von Technik und Technolgie abhängig sind.

Eine Segelfluggruppe wie die SG-Säntis ist ganz besonders auf Leute mit Ideen und Know how angewiesen, da praktisch der ganze Unterhalt des Flugzeugparks, der Winde, der Fahrzeuge, sowie der IT-Infrastruktur zu Erfassung der Flüge aus den eigenen Reihen bestritten wird.

In der letzten Zeit, haben wir unsere Susi, das treue Pistenfahrzeug technologisch auf den neuesten Stand "aufgemotzt".

Roman Bühler hatte die Idee, 230 V ins Pistenfahrzeug zu bringen um das ewige Problem von leeren Akkus in den Flugerfassungs-Geräten zu eliminieren.

Die von Roman installierte Lösung enthält folgendes:

  • 2x Solarpanel à 150 Watt Peak
  • 1x VDC120 Deep Cycle AMG 120Ah Batterie 10h à 10A (100W), oder 5h à16.5A (200W), max.1h à 744W
  • 1x Frequenzuformer 2x350W
  • 1x Wechselrichter

Die von der Sonne zur Verfügung gestellte Energie reicht locker aus, um den neuen Laptop (und ev. auch noch andere Geräte) den ganzen Tag zu speisen.

Roman Bühler hat nicht nur das Ganze installiert, er hat der Gruppe auch das gesamte Material geponsert!!

Vielen herzlichen Dank Roman dafür!!

Ein Oldtimer durfte wieder in die Luft

Am Pfingstsonntag trafen sich einige Mitglieder um den geschlossenen Flugplatz für ungestörte Windenflüge zu nutzen.

Wir alle genossen diese Freiheit und flogen Südvolten, Ausflüge zum steinigen Tisch und einige andere aussergewöhnliche Flugwege, die bei regulärem Betrieb unmöglich sind.

Auch der Schulgleiter SG38 aus dem Jahre 1938 startete 17 mal und bescherte den drei Piloten das einzigartige Fluggefühl der damaligen Zeit.

Im idealen Westwind erreichten wir mit der SG38, bedingt durch fehlende Schwerpunktkupplung, immerhin Höhen bis zu 250 Metern über Grund und damit Flugzeiten von über 3 Minuten.

Auch der Orion schaffte einige male keine längeren Flugzeiten…..
Vielen Dank nochmals an Werner Senior, der unermüdlich auf der Winde sass und uns in die Luft zog.

Schön war`s……..

Gemütlicher Grillabend

Die hartnäckige Kälteperiode vom Mai ist nun endlich vorbei.

Grund genug für unseren Obergrillmeister Guido mit seiner Susi, den ersten Grillabend in dieser Saison anzusagen.

Der Föhn bescherte uns einen lauwarmen gemütlichen Abend bei welchem ausnahmsweise mal die Damen um Verhältnis 7:5 in der Überzahl waren.

Gemütliches Beisammensein, angeregte Gespräche, feine Grilladen, Salate und wunderbare Kuchen, sowie Berichte über die Höhenflüge am Auffahrtswochenende haben uns allen einen schönen Abend beschert.

Vielen herzlichen Dank Guido und Susi fürs Organisieren und für das Bereitstellen der Superglut!

Fluglager Feldkirchen 2019

Die SG- Säntis Piloten Guido mit Susi, Roman, Fabian, Lukas und Andreas haben den weiten Weg nach Feldkirchen (Kärnten) mit Zugfahrzeug, Anhänger samt Flieger unter die Räder genommen.

Der Weg hat sich aber gelohnt. Nach anfänglichem etwas enttäuschendem Flugwetter hat sich Petrus dann doch noch gnädig gezeigt und einige wunderbare Flugtage beschert, an welchen weite Strecken geflogen werden konnten, oder einfach in der wunderschönen Gegend trainiert werden konnte.

Ein ausführlicher Bericht könnt ihr in unserem Blog nachlesen.

Guido und Roman bleiben noch eine Woche länger und bestreiten vom 25. Mai- 1. Juni 2019 den Alpe Adria Segelflugcup Feldkirchen- Ossiachersee.

OGN- "Open Glider Network" auf unserer Webpage integriert

Wie funktioniert das sogenannte OGN (Open Glider Network)?

Das in den meisten Segelflugzeugen, Hubschraubern, Sportflugzeugen, vereinzelt auch schon in Gleitschirmen oder Deltafliegern, ja sogar in Dronen eingebaute oder mitgeführte  Kollisionsvermeidungssystem FLARM bietet in Verbindung mit dem Internet und einigen technisch interessierten Fliegern Möglichkeiten, welche vor 20 Jahren noch nicht denkbar waren. Das „online- tracking“ der Flugzeuge.

Voraussetzung, dass die Flugzeuge welche FLARM installiert haben, die FLARM-ID, die Immatrikulation, sowie den Flugzeugtyp bei OGN angemeldet haben. Der Flugweg eines einzelnen Flugzeuges ist online nach verfolgbar und kann mit dem anderer Flugzeuge verglichen werden. Auch Rückschlüsse darüber, wo Thermik zu finden ist und wo die Segelflieger ihre Höhe machen, sind möglich. Das Ganze funktioniert mit einem Netz von Empfangsstationen, welche die FLARM-Signale empfangen und zeitgleich auf die Plattform des Open Glider Networks stellen.
 

In unserer Webpage kommst du via „Glider Tracking“ zu dieser faszinierenden Funktion.

Schau mal, ob unsere Flugzeuge in der Luft sind, wo sie sich befinden und welche Strecke sie schon zurückgelegt haben! Am besten machst du das bei schönem Flugwetter am Wochenende (noch besser ist allerdings, selbst am Flugbetrieb als Pilot oder als Passagier teilzunehmen!)

Bei unserem „Glider Tracking“ ist der Filter SGS (Segelfluggruppe Säntis) standarmässig aktiv. Das heisst, dass nur die Flugzeuge der SG- Säntis zu sehen sind.
Wenn du auch all die anderen Flugzeuge sehen möchtest, so kannst du den Filter oben rechts auch ausschalten.

Glider Tracking